Allgemein
Das zentrale Element kann bereits ab den ersten Blättern über der Pflanze positioniert werden. Sobald die Pflanze dann eine ausreichende Wuchshöhe erreicht hat, erfolgt das erste Topping. Dieses bildet die Grundlage für den Mainlining-Ansatz.
- Für 4 Haupttriebe die Pflanze bis zur 5. Nodie wachsen lassen und anschließend auf 2 Nodien zurückschneiden.
- Für 8 Haupttriebe bis zur 7. Nodie wachsen lassen und auf 4 Nodien zurückschneiden.
Sobald die neu entstehenden Seitentriebe ausreichend gewachsen sind, können diese vorsichtig mittels Pinching oder Supercropping umgebogen und in die ersten Haken eingehängt werden. Gehe hierbei sehr behutsam vor. Ein gebrochener Trieb regeneriert sich nur schwer oder gar nicht.
Initialer Aufbau des Systems
- Alustangen in der gewünschten Position einsetzen und die spätere Endposition des Topfes festlegen
- Endkappen auf die Alustangen setzen
- Die Gurte unter dem Topf durchführen und auf der gegenüberliegenden Seite durch die Endkappen führen - Die Länge kann über die Gurtschnalle angepasst werden
- Die Hake auf die Alustangen aufsetzen
Anwendung am lebenden System
Sobald die Pflanze in das System eingebracht wurde, kann das Wachstum gezielt symmetrisch geführt werden. Das System verbleibt dabei bis zur Ernte an der Pflanze.
Durch die enge Gestaltung der Haken kann nicht nur direkt über den Alustangen gearbeitet werden, sondern auch seitlich davon. So lässt sich jede Wuchsrichtung flexibel nutzen.
Erzählt uns von euren Erfahrungen mit dem System.